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Andreas Fleßner unterlief ein Eigentor.

LANDESLIGA, 4. SPIELTAG:
TSV OLDENBURG – BSV KICKERS 2:1 (1:1)

TSV Oldenburg:
Rocha – Dreher, Fadiga, Peek, Steinkraus – Suleiman, Wild (46. Orke) – Epkes (73. Petermann), Stublla (61. Sahan) – Olbrys, Prießner

Ersatzbank: Neuefeind, Hackstette (beide ETW), Akyol, Siwak

BSV Kickers:
Carstens – Menzel (83. Ocloo), Batbay, Meyer, Andreas Fleßner – Visser, Goosmann – Geiken (12. Thorsten Fleßner), Suda – Lange (79. Eyüpoglu), Steffens

Ersatznbank: Buß (ETW), Freudenberg, Schmidt

Tore: 0:1 Suda (12.), 1:1 Andreas Fleßner (45., Eigentor), 2:1 Prießner (81.)

Gelbe Karten: Prießner, Wild, Orke, Peek, Rocha / Meyer, Andreas Fleßner, Goosmann

Eckenverhältnis: 2:3
Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Jens Kampling (Papenburg)
Assistenten: Marius Langen, Thomas Lakeberg

Ohne Punkte sind die Landesliga-Fußballer des BSV Kickers Emden am Sonntag vom Auswärtsspiel beim TSV Oldenburg zurückgekehrt. Trotz einer frühen 1:0-Führung verloren die Emder mit 1:2. „Wir haben in der zweiten Hälfte zu wenig getan und deshalb verdient verloren“, sagte Kickers-Trainer Rudi Zedi. Dabei hatte die Partie aus Emder Sicht nahezu perfekt begonnen. Die Ostfriesen standen defensiv sicher und nutzten ihren zweiten gefährlichen Angriff zum 0:1. Nach feiner Vorarbeit von Heiko Visser traf Manuel Suda mit einem platzierten Flachschuss (12.).

Suda hätte auch das zweite Kickers-Tor erzielen können, verfehlte das Ziel jedoch knapp (32.). Kurz darauf wurde es im Kickers-Strafraum erstmals brenzlig: Nachdem der auffällige Marco Prießner zunächst an BSV-Torhüter René Carstens gescheitert war, klärte Andreas Fleßner den zweiten Prießner-Schuss vor der Linie (35.). Zehn Minuten später wurde Fleßner dann zum Pechvogel: Er wollte eine Prießner-Hereingabe aus der Gefahrenzone befördern und traf den Ball dabei so unglücklich, dass der zunächst unter der Latte und schließlich im eigenen Tor landete – 1:1 (45.).

Die Oldenburger kamen schwungvoller aus der Kabine. Prießner traf in der 67. Minute nur die Latte. Im direkten Gegenzug erarbeiteten sich die Emder ihre größte Chance der zweiten Hälfte. Tido Steffens tauchte frei vor TSV-Keeper Celio Rocha auf, scheiterte jedoch am Schlussmann. „So einen Nadelstich hätten wir nutzen müssen“, sagte Rudi Zedi. Auf der Gegenseite scheiterte Prießner zum zweiten Mal an der Latte (77.), ehe er eine Flanke von Alexander Dreher mühelos zum 2:1 einköpfen konnte (81.). „Da hat die Zuordnung überhaupt nicht gestimmt, das darf nicht passieren“, so Zedi. In der Folge mühten sich die Emder zwar weiter, Großchancen blieben aber aus.

„Leider haben sich die Jungs von der Hektik, die von den Oldenburgern ausgegangen ist, anstecken lassen“, sagte Zedi. „Wenn wir in Halbzeit zwei genauso aufgetreten wären wie vor der Pause, wären wir als Sieger vom Platz gegangen.“

ip