dosb1Der BSV Kickers Emden beteiligte sich am vergangenen Donnerstag – im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus – mit einem Hallenfußballturnier. Dieses war die Auftaktveranstaltung für das Jahr 2017.

Im Rahmen des Turniers übergab der Regionalkoordinator des Landessportbundes, Hans Grote, dem BSV ein Banner. Der BSV wurde zum wiederholten Male als Integrationsstützpunktverein im Rahmen des Projektes „Integration durch Sport“ anerkannt. Seit dem 1. Januar 2017 ist der BSV Kickers Emden erneut Stützpunkt im Projekt „Integration durch Sport“. Der BSV ist in diesem Modell der einzige Verein aus Ostfriesland. Landesweit gibt es in Niedersachsen 30 Vereine, die als Stützpunkt Förderungen durch den Landersportbund erhalten.

Dieses erfreut insbesondere den 1. Vorsitzenden des BSV, Dr. Jörg Winter: „Wir müssen an der Integration von Flüchtlingen dranbleiben”, sagte er am Rande des Fußballturniers mit Flüchtlingen, das Kickers im Rahmen der Anti-Rassismuswochen im TCE Emden organisierte. Dr. Jörg Winter weiter: „Die Wahl ist vorbei, jetzt sind in der Politik wieder andere Themen wichtiger.”

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Eingeladen waren Flüchtlinge und Asylsuchende aus dem Raum Emden und Aurich. Viele spielen bereits regelmäßig beim BSV im Rahmen des Flüchtlingsprojektes. Auch von der Jugendeinrichtung des Leinerstift in Großefehn war eine Mannschaft dabei, wie auch aus Aurich. Die 2. Herrenmannschaft des BSV nahm ebenfalls teil.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Alle Spieler hatten viel Spaß und bestehende Kontakte konnten vertieft werden.

Mit dem Leinerstift gibt es einen regen Kontakt im Bereich des Fußballs, sodass bereits schon des Öfteren gemeinsame Spiele durchgeführt wurden. Sieger des Turniers wurde die Mannschaft mit dem Namen „Emden“. Sie gewann im Endspiel gegen die 2. Herrenmannschaft des BSV Kickers Emden und sicherte sich den Siegerpokal. Auch die anderen Mannschaften bekamen vom 2. Vorsitzenden des BSV – Albert Ammermann – einen Pokal überreicht, so dass kein Team leer ausging.