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DFB und Drittligisten gründen AG Medien |
Der Deutsche Fußball-Bund
(DFB) und die Vereine sind sich einig: Die 3. Liga hat sich in ihrer ersten
Saison erfolgreich unter Beweis gestellt und das Konzept des DFB ist
aufgegangen. Viele Meisterschaftsspiele sind Publikumsmagneten, Sponsoren
nutzen in wirtschaftlich schweren Zeiten die nationale
Darstellungsmöglichkeit und das Medieninteresse ist seit Saisonbeginn
entsprechend hoch. Um auch diesen, im Vergleich zur zweigleisigen
Regionalliga deutlich gestiegenen, medialen Anforderungen gerecht zu werden,
haben die Drittligisten gemeinsam mit dem DFB eine "Arbeitsgemeinschaft
Medien“ gegründet, die Mitte April ihre Arbeit aufnahm.
In das Gremium wurden die Pressesprecher oder Medienverantwortlichen der
Vereine FC Rot-Weiß Erfurt (Oliver Ruhe), SpVgg Unterhaching (Ruben Stark),
Fortuna Düsseldorf (Tom Koster), VfR Aalen (Jan Vetter) und Werder Bremen II
(Norman Ibenthal) gewählt. Zudem gehört Stephan Brause, der für die 3. Liga
zuständige Mitarbeiter der DFB-Direktion Kommunikation und
Öffentlichkeitsarbeit, der Arbeitsgemeinschaft an. |
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„Bei der
Pressesprechertagung der 3. Liga im Februar diesen Jahres wurde
ersichtlich, dass sich die Vereine bei der Gestaltung der
Medienrichtlinien und in vielen weiteren Fragen dieses Themenkomplexes einbringen möchten, um die Standards der
Medienvertreter noch professioneller erfüllen zu können. Zudem
kann die AG dazu beitragen, den DFB in seiner Medienarbeit zur 3.
Liga praxisnah zu unterstützen“, sagt Brause.
Schon bei ihrer ersten Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt am
Main nahm die AG Medien zahlreiche Themen in Angriff, die sich in
Zukunft positiv auf die Pressearbeitsbedingungen in der 3. Liga
auswirken sollen. So plant die
Arbeitsgemeinschaft beispielsweise den Antrag, die
DFB-Medienrichtlinien ab der Saison 2010/2011 in das
Zulassungsverfahren zur 3. Liga integrieren zu lassen.
„Aus unserer täglichen Arbeit konnten wir Erkenntnisse gewinnen,
die nun unmittelbar in diese Bestimmungen einfließen werden. Durch
diese Modifizierungen sollen die Arbeit der Medienvertreter
erleichtert und wichtige Abläufe in allen Stadien standardisiert
werden“, sagt Jan Vetter, der die Gründung der AG Medien anregte
und einstimmig zu deren Sprecher gewählt wurde. |
Darüber hinaus bietet die AG Medien den Aufsteigern aus den jeweiligen
Regionalligen ihre Unterstützung an. „Wir wissen um den notwendigen
Aufwand, den die Aufsteiger gerade auch im Medienbereich zu betreiben
haben. Dabei kann es nur hilfreich sein, diesen Vereinen gerade vor
Saisonbeginn mit Rat und Tat zu Seite zu stehen“, sagt Ruben Stark von der
Spielvereinigung Unterhaching.
Eine entscheidende Aufgabe der AG soll es künftig zudem sein, die
Anregungen und Fragestellungen aller Pressesprecher zu bündeln und diese
gegenüber dem DFB zu kommunizieren. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass
der DFB für diese Idee ein offenes Ohr hatte. Damit zeigt sich erneut,
dass wir die Dritte Liga nur gemeinsam mit dem Verband stabilisieren und
weiter ausformen können, damit die Vereine auch in den kommenden Jahren
ein professioneller Ansprechpartner für die vielfältigen Partner sein
können“, so Erfurts Pressesprecher Oliver Ruhe. |
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21.04.09 |
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